11/30/2014

Godzilla


Hier in Japan werden wie in Deutschland Gräber mit Grabsteinen versehen. Andere Einzelheiten hinsichtlich Tod, Bestattung, Gräber etc. sind mitunter sehr verschieden, aber darüber möchte ich mich hier nicht auslassen.
Diese Grabsteine werden wie in Deutschland von dafür spezialisierten Geschäften angeboten.
Das Bild zeigt den Eingang zu einem solchen Geschäft. Im Vordergrund sind noch unbeschriftete gewöhnliche Grabsteine zu sehen. Im Hintergrund steht Godzilla ...
Da ich mich gewundert habe, ob diese Figur irgendwann einmal ein Grab zieren wird, habe ich einmal in dem Geschäft nachgefragt.
Nein, hieß es, dies sei nur zur Verzierung.



Kein Durchgang - noch einmal

Im Prinzip stellt ein Stück Bambus quer über eine Weg oder zwischen zwei Zaunabschnitte für alle Japaner und alle diejenigen, die sich etwas mit Japan auskennen, ein unüberwindliches Hindernis dar.
Die Bambusstange hier im Bild repräsentiert eine buchstäblich "unüberschreitbare" Grenze zwischen dem öffentlichen Tempelbereich im Vordergrund und die Privatspäre (des Priesters) im Hintergrund.
Es gibt immer wieder "Ausländer", die dieses Hindernis nicht sehen können - was ja auch nicht verwunderlich ist.
Also, bei Aufenthalt in Japan: ein solches Stück Bambus bedeutet KEIN DURCHGANG.

Kein Durchgang

Eine japanische Art das Konzept "Kein Durchgang" zum Ausdruck zu bringen. Das gilt (hier) natürlich nur für Autos. Ganz persönlich finde ich diese Art von "Sperre" sehr viel attraktiver als eine Eisenkette oder ein Metallzaum ....
(Eingang zu einem vom Showa Tenno eingerichteten Museum für Meeresbiologie bei mir um die Ecke)

Tradition



Eigentlich nichts besonderes ... ein Zaun wurde neu aufgestellt. Aber der vom Gärtner (Handwerker) aufgestellte Zaun in seiner schlichten Schönheit, gibt mir immer (jedes Mal wenn ich so etwas sehe), das Gefühl "zu Hause" zu sein ...


Neue Heimat


Ich bin (natürlich) gebürtiger Deutscher. Allerdings habe ich mich mir 17 entschlossen, nach Japan zu gehen, um dort Bogenschießen zu lernen und mich mit 22 tatsächlich auf den Weg gemacht. Inzwischen lebe ich seit 34 Jahren in Japan ... wesentlich länger als ich in Deutschland gelebt habe. Das macht Japan zu meiner "neuen Heimat". Hier ein Panoramabild dieser neuen Heimat.

Restaurant


Da ich gerade einen Kommentar zu einem Essen geschrieben habe ... Ich persönlich fühl mich in großen Städten nicht wohl. Auf einer kleinen Fahrradtour zur "Bessho Onsen" (heiße Quelle, Nähe der Tanzawa Berge in Kanagawa, falls das jemand einmal heraussuchen möchte) habe ich ein für meinen Geschmack wunderbares Restaurant gefunden. Das Bild zeigt den Eingang. Dort gibt es Soba (Buchweizen) Nudeln. GANZ einfach und bescheiden. Ich persönlich würde aber kaum je mit einem 5-Sterne Hotel/Restaurant tauschen wollen. (die weißen Zeichen rechts am Pfeiler bedeuten: "strohbedecktes Häuschen"; ein Bild davon kann ich später noch einmal hinzufügen)

Nachtrag: ich wollte auch noch einmal zeigen, wie das Restaurant selbst aussieht. Eingang in der Mitte und der "Gästeraum" liegt hinter den weißen Papiertüren (heißen hier "Shoji"), die man links sieht. Man kann auch die umliegenden Berge ahnen ...


Surfing ...


Das ich mehr oder minder 100% "pro-Japan" bin, brauche ich wohl nicht mehr erwähnen. Trotzdem machen die Japaner mitunter (häufig) Sachen, die ich nicht so recht verstehen kann.
Ihre Manie, alles mögliche nachzumachen, weil es aus Amerika kommt, tut hier vieles dazu. Eine solche Mode ist "Surfen". Ich selbst mach' das nicht und versteh auch nicht viel davon. Wenn ich im Fernsehen Berichte sehe, wo Leute auf meterhohen Wellen "reiten" ... dann sieht es schon interessant aus.
Die Bucht hier vor meiner Haustür heisst "Sagami Bucht". Und da ist das Meer praktisch ganzjährig "flat" (scheint ein Surfer-Wort zu sein). Das Bild zeigt "Wellen", die vielleicht 13 cm hoch sind. Wenn man es tatsächlich schaffen kann darauf zu reiten, kommt man bestimmt 32.7 cm vorwärts, bevor man wieder in das in dieser Stelle 31.2 cm tiefe Wasser fällt. Ansonsten sitzen die zahlreichen Leute, die man auf dem Bild sieht einfach stundenlang da und warten auf die Wellen, die nicht kommen. Was genau daran so interessant sein soll, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.
Aber wahrscheinlich verstehe ich einfach die "Essenz" des Surfens nicht ...
(Besteht diese eventuell darin, das man da sitzt, um sein teures "board" und "wet suit" zur Schau zu stellen?)
Und dann gibt es immer wieder Leute, die EXTRA bei Sturm (Taifun) ins Wasser gehen, nur um dann von der Küstenwache mit Helikoptern gerettet werden zu müssen. Ein Spass der meines Wissens nach aus Steuergeldern bezahlt wird ...

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