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12/02/2014

Unterschrift


Ich gehe einmal davon aus, dass bekannt ist, dass die meisten Japaner in den allermeisten Fällen Dokumente oder dergleichen Schriftstücke nicht UNTERSCHREIBEN, so wie dass in Europa so selbstverständlich ist.
Die "Unterschrift", ein beinahe fälschungssicheres, unverwechselbares Zeichen der eigenen Identität, ist hier nicht sonderlich üblich. Statt dessen verwenden die Japaner MEISTENS Stempel mit ihrem Namen.
Bei unwichtigen Sachen, wie zum Beispiel wenn der Postbote irgend etwas anliefert, bekommt er einen Stempel auf sein Schriftstück gedrückt, den man für 1 Euro überall in Buchhandlungen kaufen kann. Selbstverständlich ist dieser Stempel dann für alle Leute, die zum Beispiel Suzuki heißen, identisch.
Ein bischen individueller müssen sie es nur haben, wenn man zum Beispiel einen Kredit für ein Haus aufnimmt, und einen "Bankstempel" vorlegen muss.

Ich habe manchmal den Eindruck, dass die Leute hier deswegen "Identitätsprobleme" haben.

Nichtsdestotrotz habe ICH auch einen (eigentlich mehrere) Stempel!
Das Bild zeigt den Stempel, den ich mir vor ca. 25 Jahren habe MACHEN LASSEN MÜSSEN, um mein Gehalt zu erhalten.
Für Leute, die Japanisch nicht lesen können:
die Zeichen lesen sich "gewöhnlich" NYUWA, ein Wort für "flexible".
Ich habe mir diese Zeichen herausgesucht, weil diese sich, wenn auch nicht "offensichtlich" für Japaner, auch "Tho-mas" lesen lassen = mein Name.

11/30/2014

Kein Durchgang - noch einmal

Im Prinzip stellt ein Stück Bambus quer über eine Weg oder zwischen zwei Zaunabschnitte für alle Japaner und alle diejenigen, die sich etwas mit Japan auskennen, ein unüberwindliches Hindernis dar.
Die Bambusstange hier im Bild repräsentiert eine buchstäblich "unüberschreitbare" Grenze zwischen dem öffentlichen Tempelbereich im Vordergrund und die Privatspäre (des Priesters) im Hintergrund.
Es gibt immer wieder "Ausländer", die dieses Hindernis nicht sehen können - was ja auch nicht verwunderlich ist.
Also, bei Aufenthalt in Japan: ein solches Stück Bambus bedeutet KEIN DURCHGANG.

Kein Durchgang

Eine japanische Art das Konzept "Kein Durchgang" zum Ausdruck zu bringen. Das gilt (hier) natürlich nur für Autos. Ganz persönlich finde ich diese Art von "Sperre" sehr viel attraktiver als eine Eisenkette oder ein Metallzaum ....
(Eingang zu einem vom Showa Tenno eingerichteten Museum für Meeresbiologie bei mir um die Ecke)

Kyudo


Schon einmal etwas von Kyudo gehört?
Auf Deutsch "japanisches Bogenschießen", wobei dieses jedoch nach Möglichkeit nicht mit dem in Europa üblichen Bogenschießen verwechselt werden sollte.
Ich frage, weil ich neulich mit einer Patientin sprach und dabei erwähnte, dass ich gerade ein Buch eines Zen Priesters übersetze, der wesentlich dazu beigetragen hat, dass ich Heute immer noch in Japan bin. Die Patientin meinte, dass Kyudo in Europa doch sicher bekannter sei als Akupunktur. Ich glaube eher, es ist anders herum.
Wie denkt man in Deutschland Forum darüber?
Ich bin mit 22 nach Japan gegangen/gekommen, weil ich mit 17 im Fernsehen eine sehr kurze Szene über Bogenschießen gesehen habe.
Eine kurze Beschreibung findet sich schon seit vielen Jahren auf meiner Webseite:
http://www.einklang.com/German/Material.htm#Mein%20Weg%20nach%20Japan
Das Bild zeigt meinen Meister bei einem zeremonieller Bogenschießen zu Neujahr.

2/06/2013

Mein Buch

Vor ca. 1.5 Jahren wurde ich von einem japanischen Verlag (gleichzeitig auch Handlung für Akupunkturbedarf) gebeten, ein Buch zu verfassen.
Inhalt: die Dinge die ich gewöhnlich meinen Patienten während der Behandlung erzähle.

Vorwiegend Bewegungsanleitungen (ich würde diese nicht unbedingt als "exercise" bezeichnen), aber auch diverse Aspekte des Allgemeinwissens, die so "allgemein" sind, dass sie im Allgemeinen vergessen werden .....

Dieses Buch ist nun heraus. Auf Japanisch allerdings.
(habe ich ursprünglich auf Japanisch geschrieben)

Mit ein bischen Glück und etwas Zeit, werde ich aber versuchen, dies auch auf Deutsch und/oder English vorzubereiten.