12/09/2014
Städtebau - Infestation mit der Steilaus ...
Schon einmal etwas von der "Steinlaus" gehört?
Wenn nicht, siehe die beiliegende Seite aus einem sehr dicken Wörterbuch Medizin (ich meine, das ist ein Pschyrembel; ich habe es zu Hause im Regal stehen).
Auf allen mehr als 2000 Seiten stehen "ernsthafte" Eintragungen zu Begriffen aus dem Bereich der Medizin.
Die Stei
nlaus hat mich bei unserer ersten Begegnung doch recht erstaunt ...
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12/06/2014
Vorsicht Bären
Ich wohne in einem kleinen Ort namens Hayama, etwa 1 Stunde mit dem Zug von Tokio. Von mir aus gesehen im Westen, vor dem Fuji, gibt es eine kleine, von Tokio aus sichtbare Gebirgsgruppe namens Tanzawa. Der höchste Berg darin: Ooyama, ist 1252 m hoch. Dort gibt es eine Reihe heißer Quellen, so dass ich schon mehrfach mit dem Fahrrad hingefahren bin.
Einmal bin ich vor oder nach dem Genuss der heißen Quelle auch in den umliegenden, sehr schönen Bergen herumgefahren. Hinter dem auf diesem Bild gezeigten Schild führt ein Weg zu einem Campingplatz hinauf. Da wollte ich hinaufklettern, um die Aussicht zu genießen.
Für Leute, die nicht Japanisch lesen, das Schild besagt: "Vorsicht Bären!".
Da habe ich mir erst nichts bei gedacht, hörte dann aber ein sehr verdächtiges Rascheln im Unterholz, dass unmöglich von Kleintieren oder Vögeln verursacht worden konnte. Andere Menschen waren weit und breit nicht zu sehen.
Ich habe zwar keinen Bären direkt gesehen, hielt es jedoch für klüger, mein ursprüngliches Vorhaben aufzugeben und mich ganz vorsichtig zurückzuziehen.
Ich könnte mir vorstellen, dass sich nicht sehr viele Leute in der Riesenstadt Tokio überlegen, deren Zentrum nur ca. 60 km entfernt ist, dass in mehr oder minder unmittelbarer Nähe wilder Bären leben ...
Frage in die Runde. Gibt es noch wilde Bären in Deutschland?
Einmal bin ich vor oder nach dem Genuss der heißen Quelle auch in den umliegenden, sehr schönen Bergen herumgefahren. Hinter dem auf diesem Bild gezeigten Schild führt ein Weg zu einem Campingplatz hinauf. Da wollte ich hinaufklettern, um die Aussicht zu genießen.
Für Leute, die nicht Japanisch lesen, das Schild besagt: "Vorsicht Bären!".
Da habe ich mir erst nichts bei gedacht, hörte dann aber ein sehr verdächtiges Rascheln im Unterholz, dass unmöglich von Kleintieren oder Vögeln verursacht worden konnte. Andere Menschen waren weit und breit nicht zu sehen.
Ich habe zwar keinen Bären direkt gesehen, hielt es jedoch für klüger, mein ursprüngliches Vorhaben aufzugeben und mich ganz vorsichtig zurückzuziehen.
Ich könnte mir vorstellen, dass sich nicht sehr viele Leute in der Riesenstadt Tokio überlegen, deren Zentrum nur ca. 60 km entfernt ist, dass in mehr oder minder unmittelbarer Nähe wilder Bären leben ...
Frage in die Runde. Gibt es noch wilde Bären in Deutschland?
Zeichen der Götter?
Dieses Bild, links unten kann man etwas vom Dach sehen, zeigt einen Schrein am Meer etwa 500 m von meiner Praxis. Auf diesem Bild regnet es NUR auf dem Schrein.
Vielleicht ein Zeichen der Götter. Denn der "Kan-nushi" (shintōistische Priester) im Amt für diesen Schrein war auch für eine Weile Bürgermeister von unserem kleinen Ort (Hayama). Als solcher hat er sich durch Skandale in Verbindung mit "Frauengeschichten" und Geld "einen Namen gemacht".
Vielleicht sollte so etwas auch bei anderen Politikern vorkommen - dass es ausschließlich auf deren Auto oder Haus regnet oder schneit und somit der Bevölkerung "ein Zeichen" gegeben wird ...
Ich gehe einmal davon aus, dass die Wissenschaftler unter uns das hier gezeigte Phänomen anders erklären ...
Vielleicht ein Zeichen der Götter. Denn der "Kan-nushi" (shintōistische Priester) im Amt für diesen Schrein war auch für eine Weile Bürgermeister von unserem kleinen Ort (Hayama). Als solcher hat er sich durch Skandale in Verbindung mit "Frauengeschichten" und Geld "einen Namen gemacht".
Vielleicht sollte so etwas auch bei anderen Politikern vorkommen - dass es ausschließlich auf deren Auto oder Haus regnet oder schneit und somit der Bevölkerung "ein Zeichen" gegeben wird ...
Ich gehe einmal davon aus, dass die Wissenschaftler unter uns das hier gezeigte Phänomen anders erklären ...
12/04/2014
Lebensgeschichte und Meinung zu japanischer Akupunktur (jetzt kostenlos)
Einen schönen guten Abend aus Japan.
Ich weiss, dass dies eigentlich nicht hierher gehört, möchte mich aber trotzdem (noch) einmal erdreisten.
Als letztes Jahr im Frühjahr ein Buch von mir gedruckt wurde, habe ich dafür hier Eigenwerbung betrieben.
Daran anschließend habe ich drei E-Bücher geschrieben/veröffentlicht (Amazon, Smashwords.com etc.), die sich jedoch ÜBERHAUPT nicht verkaufen. Deshalb möchte ich mir einmal erlauben, diese jetzt kostenlos* anzubieten.
(* bei Gefallen, wäre ich für eine Spende dankbar ...)
Links und kurze Beschreibungen finden sich hier:
http://www.einklang.com/Books.htm
Da ich NICHT hochgebildeter Akademiker bin, sondern nur drittklassiger Handwerker, handelt es sich NICHT um irgendeine Art akademischer/wissenschaftlicher Arbeiten und sicher auch nicht um literarische Meisterwerke.
Japanbezug: Auf Wunsch meiner Patienten schrieb ich die "Geschichte" hinter meiner Übersiedelung nach Japan vor 35 Jahren und meinem Aufenthalt hier. (sehr geschwollen ausgedrückt "Lebensgeschichte") und meine Meinung zu japanischer/chinesicher Akupunktur - auf 30 Jahren Praxis beruhend. (mir tun die Leute immer leid, die sich einer "authentischen chinesichen Behandlung" unterziehen).
In der Hoffnung, nicht allzu vielen Leuten auf die Füße zu treten
Thomas
Ich weiss, dass dies eigentlich nicht hierher gehört, möchte mich aber trotzdem (noch) einmal erdreisten.
Als letztes Jahr im Frühjahr ein Buch von mir gedruckt wurde, habe ich dafür hier Eigenwerbung betrieben.
Daran anschließend habe ich drei E-Bücher geschrieben/veröffentlicht (Amazon, Smashwords.com etc.), die sich jedoch ÜBERHAUPT nicht verkaufen. Deshalb möchte ich mir einmal erlauben, diese jetzt kostenlos* anzubieten.
(* bei Gefallen, wäre ich für eine Spende dankbar ...)
Links und kurze Beschreibungen finden sich hier:
http://www.einklang.com/Books.htm
Da ich NICHT hochgebildeter Akademiker bin, sondern nur drittklassiger Handwerker, handelt es sich NICHT um irgendeine Art akademischer/wissenschaftlicher Arbeiten und sicher auch nicht um literarische Meisterwerke.
Japanbezug: Auf Wunsch meiner Patienten schrieb ich die "Geschichte" hinter meiner Übersiedelung nach Japan vor 35 Jahren und meinem Aufenthalt hier. (sehr geschwollen ausgedrückt "Lebensgeschichte") und meine Meinung zu japanischer/chinesicher Akupunktur - auf 30 Jahren Praxis beruhend. (mir tun die Leute immer leid, die sich einer "authentischen chinesichen Behandlung" unterziehen).
In der Hoffnung, nicht allzu vielen Leuten auf die Füße zu treten
Thomas
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12/02/2014
Unterschrift
Ich gehe einmal davon aus, dass bekannt ist, dass die meisten Japaner in den allermeisten Fällen Dokumente oder dergleichen Schriftstücke nicht UNTERSCHREIBEN, so wie dass in Europa so selbstverständlich ist.
Die "Unterschrift", ein beinahe fälschungssicheres, unverwechselbares Zeichen der eigenen Identität, ist hier nicht sonderlich üblich. Statt dessen verwenden die Japaner MEISTENS Stempel mit ihrem Namen.
Bei unwichtigen Sachen, wie zum Beispiel wenn der Postbote irgend etwas anliefert, bekommt er einen Stempel auf sein Schriftstück gedrückt, den man für 1 Euro überall in Buchhandlungen kaufen kann. Selbstverständlich ist dieser Stempel dann für alle Leute, die zum Beispiel Suzuki heißen, identisch.
Ein bischen individueller müssen sie es nur haben, wenn man zum Beispiel einen Kredit für ein Haus aufnimmt, und einen "Bankstempel" vorlegen muss.
Ich habe manchmal den Eindruck, dass die Leute hier deswegen "Identitätsprobleme" haben.
Nichtsdestotrotz habe ICH auch einen (eigentlich mehrere) Stempel!
Das Bild zeigt den Stempel, den ich mir vor ca. 25 Jahren habe MACHEN LASSEN MÜSSEN, um mein Gehalt zu erhalten.
Für Leute, die Japanisch nicht lesen können:
die Zeichen lesen sich "gewöhnlich" NYUWA, ein Wort für "flexible".
Ich habe mir diese Zeichen herausgesucht, weil diese sich, wenn auch nicht "offensichtlich" für Japaner, auch "Tho-mas" lesen lassen = mein Name.
Für die Ausländer ...
(Ich erlaube mir einmal einen ganz kleinen Abschnitt aus meinem Lebensbericht hierher zu kopieren.)
Ganz in der Nähe meiner Praxis ist eine Ampel. Und erst vor sehr kurzer Zeit scheint es in unserem Ort "Mode" geworden zu sein, Orts- und Straßenschildern Umschreibungen in lateinischen Buchstaben hinzuzufügen. Für Japaner sind diese natürlich völlig überflüssig (und manchmal bestimmt auch unverständlich), so dass sich diese Kennzeichnung speziell an Ausländer (Touristen) wendet. Ich möchte gern glauben, dass diese Bemühungen dazu gedacht sind, den Ausländern dabei zu helfen, sich zurecht zu finden.
Dies ist aber mit Problemen behaftet!
Zum Beispiel: 「葉山元町」 wie es an der Ampel steht, wird "Hayamamotomachi" geschrieben.
Obwohl dies eine gewöhnliche japanische Ortsbezeichnung ist, wird diese von ALLEN Japanern als aus zwei Teilen bestehend verstanden: Hayama = der Ortsname und Motomachi = was etwa mit Ortsmitte übersetzt werden könnte.
Aber wie verhält es sich für Ausländer, die auf die lateinische Darstellung angewiesen sind? Nehmen wir einmal an, dass es sich um Menschen handelt, die kein Japanisch verstehen und diesen merkwürdigen Begriff "Hayamamotomachi" im Wörterbuch nachschlagen wollen. Wo soll der nun getrennt werden, damit man nach den einzelnen Komponenten suchen kann?
Haya mamoto machi?
Hayamamo tomachi?
Ha ya motoma chi? ...
Für die besagten Ausländer haben alle Schreibarten die gleiche Bedeutung: gar keine!!!
Dann wäre es nach meinem Verständnis doch nur sinnvoll, die lateinischen Buchstaben genauso anzuordnen, wie Japaner den Begriff verstehen, nämlich:
"Hayama Motomachi"
"Hayama" = Ortsname, erscheint auf Landkarten
"Motomachi" = Nomen, kann im Wörterbuch nachgeschlagen werden.
In Lehrbüchern für Ausländer, die noch nicht japanische Schrift lesen können, werden einfache Sätze wie: "Dies ist ein Tisch" ja auch nicht zusammenhängend geschrieben!!! Wie: "Korewaookiteburudesu."
oder: "Kyowaiiotenkidesukaraosanponidekakemasu." (Lass uns einen Spaziergang machen, weil Heute so schönes Wetter ist.)
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Umschreibung
Müde?
Wie wärs denn einmal mit dem Tee, der sonst für die Teezeremonie verwendet wird (Matcha)? Teezeremonie ... das muss nicht unbedingt eine unwahrscheinlich aufwendige Angelegenheit für reiche Leute sein.
Das Bild ist 30 Jahre oder so alt. Damals habe ich Teezeremonie gemacht, weil es mir Spass gemacht hat und nicht irgendwelcher Lizenzen wegen. Aus diversen Gründen komme ich Heute kaum noch dazu (oder bin einfach zu faul).
Aber wenn man einmal richtig müde ist und trotzdem unbedingt wach bleiben muss (keine besonders gesunde Sache!), dann ist der grüne Pulvertee jedenfalls meiner eigenen Erfahrung nach wirksamer als Kaffee, ohne dabei den Magen so zu belasten. Alles was man dazu braucht: eine Schale um den Tee "anzurühren" und einen "Chasen" = eine Art Schneebesen aus Bambus, um den Tee schaumig zu schlagen. Diese finden sich im Bild unter dem roten Pfeil. Ich könnte mir vorstellen, dass es so etwas Heute auch in Deutschland zu kaufen gibt. Alles andere ist Luxus und auch nicht wirklich wichtig. Bei der Schale brauch es sich auch nicht unbedingt um eine "richtige" Teeschale handeln. (Auf dem Bild links unten sieht man den Deckel von einem ganz gewöhnlichen Wasserkessel (aus Aluminium!) den ich da verwendet habe.)
Warmes Wasser + Tee + anrühren = 30 Sekunden. Geht sogar schneller als Kaffee machen.
Vielleicht einmal probieren, wenn man das nächste Mal die Nacht durcharbeiten muss.
Wer die Zeit, das Geld und die Utensilien für mehr Aufwand hat ... umso besser.
Das Bild ist 30 Jahre oder so alt. Damals habe ich Teezeremonie gemacht, weil es mir Spass gemacht hat und nicht irgendwelcher Lizenzen wegen. Aus diversen Gründen komme ich Heute kaum noch dazu (oder bin einfach zu faul).
Aber wenn man einmal richtig müde ist und trotzdem unbedingt wach bleiben muss (keine besonders gesunde Sache!), dann ist der grüne Pulvertee jedenfalls meiner eigenen Erfahrung nach wirksamer als Kaffee, ohne dabei den Magen so zu belasten. Alles was man dazu braucht: eine Schale um den Tee "anzurühren" und einen "Chasen" = eine Art Schneebesen aus Bambus, um den Tee schaumig zu schlagen. Diese finden sich im Bild unter dem roten Pfeil. Ich könnte mir vorstellen, dass es so etwas Heute auch in Deutschland zu kaufen gibt. Alles andere ist Luxus und auch nicht wirklich wichtig. Bei der Schale brauch es sich auch nicht unbedingt um eine "richtige" Teeschale handeln. (Auf dem Bild links unten sieht man den Deckel von einem ganz gewöhnlichen Wasserkessel (aus Aluminium!) den ich da verwendet habe.)
Warmes Wasser + Tee + anrühren = 30 Sekunden. Geht sogar schneller als Kaffee machen.
Vielleicht einmal probieren, wenn man das nächste Mal die Nacht durcharbeiten muss.
Wer die Zeit, das Geld und die Utensilien für mehr Aufwand hat ... umso besser.
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